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Herbst – was ich an ihm liebe

Herbst – was ich an ihm liebe

Er kam nicht unerwartet, aber schnell in diesm Jahr: der Herbst.
Eben noch im Freibad und schwupps ist es morgens ganz schön frisch und abends früher dunkel. Zeit, die Kerzen aus dem Schrank zu kramen und den Ofen anzuzünden. Es gibt so vieles, das diese Jahreszeit so besonders macht, so vieles, daß ich am Herbst liebe.

Ich liebe die Farben des Herbstes und das Sonnenlicht, dass anders scheint als im Sommer. Ich liebe meine Kinder zwischen bunten Blättern im Wald und ich liebe es mit ihnen Herbstschätze zu sammeln und zu verbasteln. Ich liebe Kürbissuppe. Die erste im Herbst schmeckt immer ganz besonders gut mmmmhhhh. Überhaupt liebe ich Suppen, sie sind so warm und nährend. Ich könnte jeden Tag eine essen.
Ich liebe es zu sehen, wie der Dilsberg in geheimnisvollem Nebel verschwindet.
Ich liebe den Duft von Wald und Pilzen. Ich liebe es, von einem langen und manchmal auch nassen und kalten Spaziergang heimzukehren und meine Hände um eine warme Tasse Tee zu schließen. Ich liebe es, mit lieben Freunden und einer Horde Kinder im Garten Kürbisse zu schnitzen und Stockbrot übers Feuer zu halten.
Was liebst Du am Herbst?

Ich liebe auch die Vorschläge, die der Herbst uns macht. Pflanzen ziehen sich zurück um neue Kräfte für den kommenden Frühling zu sammeln. Warum sich nicht auch einfach mal zurückziehen, ganz für sich sein, die Stille genießen und in die eigene Kraft kommen. Es muß ja nicht gleich bis zum nächsten Frühling sein, auch kleine Pausen wirken manchmal Wunder.

Vielleicht animiert Dich folgende Übung zu einer kleinen Alltags-Herbst-Pause. Du kannst sie überall und zu jeder Tageszeit ausführen. Stelle Dir den Timer Deines Telefones oder einen Wecker auf fünf Minuten. Nimm währen dieser fünf Minuten alles um Dich herum wahr. Beginne im Aussen und beschreibe Dir Deine Umgebung.

Wo befindest Du Dich?
Welche Farben siehst Du?
Was kannst Du alles hören?
Ist es kalt oder warm?
Bist Du gerne hier?

Versuche neutral zu bleiben und nicht zu bewerten. Lasse gut und schlecht weg.
Komme von Deiner Umgebung weg hin zu Dir.
Wie ist Deine Körperhaltung?
Was hast Du an?
Wie fühlst Du Dich gerade – sowohl körperlich als auch mental (auch hier: bewerte nicht, beschreibe nur)?
Kannst Du Deinen Atem wahrnehmen und beschreiben?
Wie fühlt es sich an zu atmen?
Wo bewegt sich Dein Körper, wenn Du atmest?

Nimm nach Ablauf der Zeit mindestens drei tiiiiefe Atemzüge und erlaube Dir, vollständig und ruhig mit einem seufzen auszuatmen.

Wie fühlst Du Dich nach dieser kleinen Herbstpause? Wiederhole diese Übung gerne immer und überall – sie lässt sich zum Beispiel beim warten auf die Kinder oder beim Arzt oder im Stau prima durchführen.

Genieße den Herbst und Deine Pausen
Namasté
Irina

P. S. Natürlich darfst Du diesen Artikel gerne teilen

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